Eheringe

Gerade am Anfang ist man zunächst einmal leicht überfordert – schließlich heiratet man im besten Falle nur einmal in seinem Leben. Umso wichtiger ist es, dass man sich nicht aus der Ruhe bringen lässt. Am besten legt man sich eine Checkliste an, in der man alles nach einander abhaken kann, somit verliert man auch nie den Überblick. Ganz weit oben sollten die Trauringe stehen, doch...

WANN GENAU IST DER RICHTIGE ZEITPUNKT?

Die Ringe sind nach dem Brautkleid eigentlich das Wichtigste. Schließlich sieht man die Ringe jeden Tag, im besten Fall für den Rest seines Lebens. Daher sollte man sich auch hier wie beim Brautkleid genügend Zeit lassen um sich wirklich sicher zu sein welche Ringe am Besten zu einem passen. Man sollte früh genug nach den Ringen schauen, sonst ist am Ende der Hochzeitsplanung das Budget erschöpft und man muss dann Abstriche bei den Trauringen machen. Deswegen sollte man die Ringe am besten schon einige Monate vor dem Großen Tag kaufen. Allerspätestens 2 Monaten vorher, denn je nach Modell kann die Lieferzeit bis zu 4 Wochen in Anspruch nehmen. Wenn dann noch die Größe angepasst werden muss oder eine Gravur im Ring sein soll sind 6 Wochen schnell vergangen. Da man seine Trauringe ja nicht erst ein Tag vorher abholen möchte, sollte man auch noch eine Woche für die Nerven mit einplanen ;)

Braut

Als nächstes sollte man sich fragen...

WELCHES MATERIAL IST DAS RICHTIGE?

Sicher, die Geschmäcker was Farbe und damit auch das Material betrifft können unterschiedlicher nicht sein. Dennoch gibt es ein paar Dinge auf die man achten sollte. Ringe mit 750er Gold, 950er Platin oder das etwas günstigere 950er Palladium sind am Besten für Eheringe geeignet. Sie sind härter als Eheringe mit niedrigem Goldgehalt wie 333er und 375er oder sogar Silber, sie erfüllen zwar auch ihren Zweck allerdings sind sie insgesamt weicher und bekommen somit sehr schnell Tragespuren und werden matt. 

Breuning Trauringe


Zudem sollte man beachten, wer den Ehering traditionell am rechten Ringfinger trägt und zudem noch Rechtshänder ist, sollte den Ring bei allen Arbeiten, bei denen er starke Stößen ausgesetzt werden kann, lieber abziehen. Das kann z.B bei Gartenarbeit oder beim Heimwerken sein. Besonders bei Diamanten sollte man aufpassen, denn bei starker Quetschung können die Diamanten schnell aus der Fassung springen. Deshalb sollte man schon darauf achten, dass man in hochwertige Legierungen investiert. Jedoch werden sich bei allen Trauringmaterialien früher oder später Tragespuren bemerkbar machen. Zu bedenken ist auch, dass bei matten Ringen sich die Mattierung mit der Zeit abreiben wird und der Ring glänzt.

Mann steckt Frau den Trauring an den Finger

Zum Schluss sollte man sich unbedingt noch Gedanken machen über...

DAS BUDGET!

Hierzu muss man sagen, dass für Eheringe aus Gold in bester Qualität mindestens 1.000 Euro kalkuliert werden muss. Wenn dazu noch Diamanten hinzukommen oder sie besonders massiv sein sollen, dann sollte man eher mit 1.500 Euro rechnen. Ein Ringpaar aus Platin dagegen kostet durchschnittlich etwa 1.700 Euro, aber auch hier gibt es weniger massive Modelle die günstiger sind. Wer jetzt nicht so das große Hochzeitsbudget hat, kein Problem! 950er Palladium ist eine günstige und qualitative Alternative zu Weißgold, hier sollte man mindestens 500 Euro für einplanen. 

TIPP: Wenn man zunächst einen ganz schlichten Trauring kauft, kann man nachträglich noch Diamanten einsetzen lassen z.B zum Hochzeitstag oder zur Geburt des Kindes. Alternativ dazu kann man auch später noch einen Beisteckring kaufen, den man dann zu besonderen Anlässe mit anstecken kann. ;)

Wenn Ihr das alles beherzigt, findet Ihr eure Traumringe garantiert. Bis dahin fröhliches planen!

Eure Ella – vom Juwelier Sandkühler Team

Checkliste